Orthomolekulare Darmsanierung - in drei Schritten zu einem gesunden Darm

Peter-Hansen Volkmann
Orthomolekulare (*1) Darmsanierung – ODS: Ohne Candidadiät in drei Schritten zu einem gesunden Darm – Teil I
„Das Antibiotika-Zeitalter ist zu Ende. Wir müssen nach intelligenteren Lösungen suchen! Die liegen sicher im darmassoziierten Immunsystem.“ sagte ein leitender Mikrobiologe der Universität Rostock vor einigen Jahren zu mir. „Der gesunde Darm ist die Grundlage eines gesunden Körpers!“ ist eine Erkenntnis, die es auch schon vor F.X.Mayr gab.
Das gilt insbesondere für Patienten mit chronischen Krankheiten, aber auch für Schmerzpatienten oder Patientinnen mit hormonellen Störungen z.B. bei der Regel. Diese Chroniker haben oft unerkannte Aller-gien, ausgelöst durch Mangel an Mineralien, Spurenelementen, Omega-Fettsäuren sowie durch Fehlbesie-delungen im Darm.
Nach ca. drei Monaten hypoallergener orthomolekularer Therapie – hoT – ist von einer langfristigen Re-sistenz gegenüber Candida sowie gegen andere gelegentlich krank machende Keime im Darm sowie in der Scheide auszugehen. Die Häufigkeit von Virusinfekten reduziert sich bis zu 95%. Parallel dazu reduzieren sich Schmerzsyndrome in mehr als 70-80 % hinsichtlich ihrer Stärke und Häufigkeit.
Das nebenstehende Diagramm zeigt die Abnahme der Beschwerden innerhalb von 3 Monaten, die die Teilnehmer der Universitätsstudie in ihren Fragebögen angegeben hatten.
Bioenergetische Grundlagen
Im Laufe von ca. fünfzehn Jahren naturheilkundlicher Praxis habe ich mich mit verschiedenen bioenerge-tischen Diagnose- und Therapieverfahren intensiv auseinander gesetzt. Dabei habe ich die Applied Kine-siology – AK – auch Angewandte Kinesiologie nach Dr. Goodheart – als umfassendes Diagnoseverfah-ren kennen und schätzen gelernt.
Bei den AK-Untersuchungen werden verschiedene Muskeln auf ihre Kraft geprüft. Eine Schwäche gibt uns Auskunft über Störungen in diesem Muskel. Jeder Muskel ist in der AK sowohl einem Meridian sowie einem Organ und bestimmten orthomolekularen Stoffen zugeordnet. Ortho-molekular heißt: „Richtiges Molekül“, das sind z.B. Zink, Magnesium usw., die dem Patienten aktuell fehlen.
Volkmannsche Ursachen-Trias:
1. Fehlernährung: Langjährige Fehlernährung mit Fast Food, Cola, Schokolade, konventionellem Käse etc. Damit werden regelmäßig chemische Zusatzstoffe in den Magen-Darmtrakt eingebracht, die eine gesunde Darmfunktion sowie eine geordnete schrittweise Verdauung blockieren. Da diese Chemika-lien vom Körper nicht verstoffwechselt werden können, verschlacken sie die Grundsubstanz und ü-berlasten
überlasten die Entgiftung.
2. Fehlbesiedelung: Langjährige Dysbiosen, d.h. Fehlbesiedelungen des Darmes mit krank machenden Keimen wie Candidapilzen, Amöben usw.sind die Folge obiger Irritationen. Die belastenden Keime und ihre Stoffwechsel-Toxine stören die Funktionsfähigkeit des Darmes, so daß es zu Verdauungs- und Aufnahmestörungen der Inhaltsstoffe aus dem Speisebrei kommt.
3. Fehlversorgung: Selbst gesunde Ökokost ist inzwischen durch Sauren Regen relativ verarmt an es-sentiellen hoT-Substanzen. Aus den vorgenannten Gründen entwickelt sich über einen langen Zeit-raum eine zunehmende Minderversorgung der Patienten an Vitaminen, Spurenelementen, ungesättig-ten Fettsäuren usw.
Die Basis: Das Wohlfühlpaket(*3)
Nach den Erfahrungen mit chronisch Kranken haben sich die in der Göttinger Studie untersuch-ten Behandlungsregime als besonders erfolgreich erweisen. Der erste Schritt besteht aus den fol-genden Präparaten: Lachsöl mit Omega-3-Fettsäuren, Spurenelemente mit den Einzelsubstanzen Zink, Selen, Mangan und Chrom sowie Magnesium-Calcium als entsäuernde Kombination.
Bei diesem breiten Angebot an Orthomolekularia kann der Körper sowohl seine hormonelle Regulation, Menstruation und Fertilität als auch sein Streßmanagement und die Entgiftung fett-löslicher Umweltgifte besser regeln. Durch Magnesium-Calcium kommt es zu einer allgemeinen Verbesserung der Zellfunktion und zu einer schonenden Basentherapie.
Die Abnahme der durch einen Fragebogen abgefragten Beschwerden im Bauchraum finden Sie in der nebenstehenden Kurve, die einige Ergebnisse der Wohlfühlstudie der Universität Göttingen zeigt. Die intestinalen Störungen sind unter der Gabe des Wohlfühlpaketes sowie unter dem ersten Schritt der Orthomolekularen Darmsanierung – ODS 1 ohne Diät – um 93% in nur zwei Monaten zurück gegangen. Was wir im Rahmen dieser Studie weiterhin dabei eingesetzt haben, lesen Sie in den nächsten Ausgaben.
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(*1) Ortho = richtig molekular = auf das kleinste Teil, das Molekül bezogen, behandeln mit den „richtigen Teilchen“ wie z.B. Zink, Magnesium, Vitaminen, Fettsäuren usw.
(*2) Aus Vortrag „Hypoallergenic Orthomolecular Treatment of TMJ-Disorders“ P.-H. Volkmann “International ICAK-Meeting Chicago 2003 – Dr.Godhearts 85.th Anniversary Celebration“
(*3) Genaue Dosierungsschemata der Göttinger Studie, durchgeführt mit Produkten der Lübecker Firma hypo-A GmbH, können beim Autor als Sonderdruck angefordert werden.
P.-H.Volkmann
Arzt – Naturheilverfahren
Allgemein- und Sportmedizin
www.naturheilkunde-volkmann.de
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